Glasgow
Die Glasgow Coma Scale ist eine Untersuchung zur Beurteilung der neurologischen Entwicklung einer Person nach einem Trauma, durch Messung der zentralen neurologischen Funktionen. Sie ist besonders nützlich bei Schädelhirntraumata und ermöglicht es, den Schweregrad von Traumata in 3 Kategorien einzuteilen: leicht, mittel und schwer. Die bei dieser Untersuchung erzielten Punktwerte geben auch Aufschluss darüber, ob das Opfer in der Lage ist, seine Atemwege angemessen zu schützen.
Die neurologische Bewertung nach einem Trauma ist unerlässlich, um den Zustand des Opfers zu bestimmen und die geeignete medizinische Behandlung festzulegen. Die Glasgow Coma Scale ist ein wertvolles Instrument zur Messung der zentralen neurologischen Funktionen und zur Einteilung des Schweregrades von Schädelhirntraumata in drei Kategorien: leicht, mittel und schwer.
Wenn die Glasgow Coma Scale verwendet wird, werden Punktwerte basierend auf der Reaktion des Opfers auf bestimmte Reize vergeben. Diese Werte liefern wichtige Informationen über die Gehirnfunktion und ermöglichen es, die Entwicklung des Zustands des Opfers zu verfolgen. Darüber hinaus ist diese Skala reproduzierbar, das heißt, verschiedene Untersucher können bei der Beurteilung derselben Situation die gleichen Ergebnisse erzielen.
Zusätzlich zur Einteilung des Schweregrades des Traumas ermöglicht die Glasgow Coma Scale auch festzustellen, ob das Opfer in der Lage ist, seine Atemwege angemessen zu schützen. Diese Information ist entscheidend, um die Sicherheit des Opfers zu gewährleisten und potenzielle Atemwegskomplikationen zu verhindern.
Zusammenfassend ist die Glasgow Coma Scale eine entscheidende Untersuchung bei der Beurteilung des neurologischen Zustands von Opfern mit Schädelhirntraumata. Sie liefert wertvolle Informationen über die Gehirnfunktion und ermöglicht es, die Entwicklung des Zustands des Opfers im Laufe der Zeit zu verfolgen. Ihre Reproduzierbarkeit macht sie zu einem zuverlässigen Werkzeug für Gesundheitsfachkräfte, die diese Skala in ihrer täglichen Praxis verwenden.
Definition und Bedeutung
Die Glasgow Coma Scale ist eine Untersuchung zur Beurteilung des neurologischen Zustands einer Person nach einem Schädelhirntrauma. Sie ermöglicht die Messung der zentralen neurologischen Funktionen und die Einteilung des Schweregrades von Traumata in drei Kategorien: leicht, mittel und schwer. Die bei dieser Untersuchung erzielten Werte liefern wichtige Informationen über die Gehirnfunktion und ermöglichen es, die Entwicklung des Zustands des Opfers im Laufe der Zeit zu verfolgen.
Anwendung der Glasgow Coma Scale
Die Glasgow Coma Scale ist besonders geeignet für Traumafälle. Sie ist umso wichtiger zu dokumentieren, wenn das Opfer ein Schädelhirntrauma erlitten hat. Sie kann auch im medizinischen Kontext verwendet werden, beispielsweise wenn eine Person eine Bewusstseinsveränderung aufweist (AVPU).
Beste Reaktion
Die Literatur erwähnt den Begriff "beste Reaktion" im Zusammenhang mit der Glasgow-Skala. Der Ersthelfer muss die bestmögliche(n) Reaktion(en) festhalten, die bei dieser Untersuchung beobachtet wurden. Die Glasgow Coma Scale dient der Messung der zentralen neurologischen Funktionen, also der Hirnfunktionen.
Beurteilung der motorischen Reaktion
Bei der Beurteilung der motorischen Reaktion wird häufiger die "beste Reaktion" verwendet. Der Ersthelfer darf nicht berücksichtigen, dass das Opfer aufgrund einer Rückenmarksverletzung die Beine oder aufgrund einer Fraktur oder eines Schlaganfalls einen Arm nicht bewegen kann. Wenn die Reaktion zwischen der rechten und linken Seite oder zwischen Armen und Beinen abweicht, muss die beste Reaktion notiert werden. Es ist wichtig zu beachten, dass die Beurteilung der motorischen Funktion bei der Berechnung der Glasgow Coma Scale die zentralen Hirnfunktionen und nicht die peripheren neurologischen Funktionen validiert.
Einteilung des Schweregrades von Schädelhirntraumata
Die Glasgow-Skala wird verwendet, um eine Einteilung des Schweregrades von Schädelhirntraumata (SHT) zu erstellen. Die Opfer können in drei große Kategorien eingeteilt werden:
- Leichte SHT (Wert zwischen 13-15),
- Mittelschwere SHT (Wert zwischen 9-12),
- Schwere SHT (Wert zwischen 3-8).
Es ist wichtig zu beachten, dass Opfer mit einem Wert von 8 oder weniger auf der Glasgow Coma Scale nicht in der Lage sein werden, ihre Atemwege angemessen zu schützen und daher ein hohes Aspirationsrisiko haben werden (Vorhandensein von Sekreten in den unteren Atemwegen, das eine Infektion verursachen kann).
GLASGOW COMA SCALE ERWACHSENE
- Augenöffnung (A):
- 4 P. – Spontan
- 3 P. – Auf Aufforderung
- 2 P. – Auf Schmerz
- 1 P. – Keine
- Verbale Reaktion (V)
- 5 P. – Orientiert
- 4 P. – Verwirrte Konversation
- 3 P. – Unangemessene Worte
- 2 P. – Unverständliche Laute
- 1 P. – Keine
- Beste motorische Reaktion (M)
- 6 P. – Befolgt Aufforderungen
- 5 P. – Lokalisiert
- 4 P. – Rückzugsbewegungen auf Schmerz
- 3 P. – Abnormale Beugung auf Schmerz
- 2 P. – Streckbewegungen auf Schmerz
- 1 P. – Keine
Coma-Score = A+M+V Minimum: 3 Maximum: 15
GLASGOW COMA SCALE PÄDIATRISCH
Die Berechnung des Glasgow-Scores muss selbstverständlich für Kinder je nach Altersgruppe angepasst werden (von 3 Monaten bis zum Alter von 16 Jahren).
- Augenöffnung (A)
- 4 P. – Spontan
- 3 P. – Auf Geräusch / Auf Stimme
- 2 P. – Auf Schmerz
- 1 P. – Keine
- Verbale Reaktion (V)
- 5 P. – Lächelt, gurrt oder weint / Verwendung von Wörtern oder Sätzen
- 4 P. – Weint / Falsche Wortverwendung
- 3 P. – Weint oder schreit ungewöhnlich / Weint oder schreit
- 2 P. – Stöhnt
- 1 – Keine
- 5 Jahre und älter, die Erwachsenenskala verwenden
- Motorische Reaktion (M)
- 6 P. – Normale spontane Bewegungen / Befolgt Aufforderungen
- 5 P. – Lokalisiert den Schmerz
- 4 P. – Rückzug auf Schmerz
- 3 P. – Beugung auf Schmerz
- 2 P. – Streckung auf Schmerz
- 1 P. – Keine
GESAMT /15 Punkte